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© Deutscher Wetterdienst | Ferienhaus Ostsee

Infos zum Flug

  • Der Start
    Der Start

    Damit wir gut in die Luft kommen, müssen wir ein paar schnelle Schritte laufen, um mit dem Schirm abheben zu können. Aber keine Angst, es geht bergab. Es ist ein wenig wir tanzen. Der Schirm führt den Piloten, dieser dich. Wie das genau funktioniert und was du zu machen hast erklärt und übt der Pilot mit dir direkt vor dem Start.

    Eh du dich versiehst, bist du schon in der Luft. Viele sind überrascht wie schnell man in der Luft ist. Dann kannst du dich im bequemen und sicheren Gurtzeug zurücklehnen. So heißt der Sitz, in dem du während des Fluges Platz nimmst. Dieses Gurtzeug ist vom Prinzip her wie ein Hängesessel, nur dass du angeschnallt bist. Du sitzt leicht nach hinten geneigt und kannst die Aussicht völlig entspannt genießen. Der Pilot sitzt hinter dir und steuert den Gleitschirm.

    Die Lenken funktioniert mit den Steuerleinen und wird unterstützt durch Gewichtsverlagerung. Dies macht der Pilot. Du kannst dich entspannen und die Aussicht genießen. Möchtest du einen Flug mit etwas Action haben, fliegen wir gerne ein paar akrobatische Figuren mit dir. Das macht der Pilot aber nur mit ausreichender Sicherheitshöhe, damit im Notfall der Rettungsfallschirm Zeit hat aufzugehen. Aufpassen: Suchtgefahr! 

  • Die Landung
    Die Landung

    Das Landen ist unkompliziert. Der Anflug am Landeplatz wird immer gegen den Wind durchgeführt. Für jeden Flugberg gibt es einen Landeplatz. Dort steht eine Windfahne, die dem Piloten die Windverhältnisse anzeigt. Am Landeplatz können Freunde oder die Familie warten und den Flug beobachten.

    Je nach Windgeschwindigkeit erreicht der Pilot den Landeplatz mit ca. 40 km/h auf ca. 1m Höhe. Dann reduziert er die nächsten paar Sekunden die Geschwindigkeit auf die Hälfte. Der Schirm hält die Höhe. Anschließend bremst der Pilot den Schirm schnell und so stark ab, dass ihr im besten Fall zum stehen kommt. Das fühlt sich dann an als ob du von einer Treppenstufe springst. Solltest du nicht mehr so fit sein oder Bedenken haben sag es deinem Piloten vorher. Du wirst dann bei der Landung einfach die Beine hoch nehmen und er setzt dich sanft mit dem Popo auf den Boden ab.

    Hinten in deinem Gurtzeug ist noch ein Protektor. Dieser besteht entweder aus weichen Schaumstoff oder er ist ein Airbag-Protektor. Damit wird dein "Aufsetzen" noch etwas gedämpft.

  • Wetter und Sicherheit
    Wetter und Sicherheit

    Die Startentscheidung trifft immer der Tandempilot. Er wird immer zu Gunsten deiner und seiner Sicherheit entscheiden. Für ihn spielen viele Faktoren, die teilweise auch zusammenhängen eine Rolle. Wetterentwicklungen, Regen, Wind, Windrichtungen, Turbulenzen und auch wie die Solopiloten in der Luft mit den Elementen kämpfen. Außerdem spielt auch seine eigene Verfassung eine wesentliche Rolle. Jeder Flug ist für den Tandempiloten mental sehr anstrengend. Überanstrengt er sich, z.B. wegen zu viele Flüge am Tag, passieren Flüchtigkeitsfehler, die im schlimmsten Fall schwere Unfälle hervorrufen können. Das sollte unbedingt vermieden werden. 

    Sollte ein geplanter Flug wegen schlechter Wind- und Witterungsbedingungen kurz vor dem Start abgebrochen werden darf der Flug an einem anderen Termin wiederholt werden. Für An- oder Abreisekosten übernehmen wir keine Haftung.

  • Wie viel Zeit muss ich einplanen?
    Wie viel Zeit muss ich einplanen?

    Nimm dir auf alle Fälle den ganzen Tag Zeit. Am Abend vorher geben wir Bescheid wann wir ca. planen mit dir zu fliegen. Dann heißt es wieder Wetter und Startbedingungen checken. Passt alles starten wir, falls nicht warten wir. Es kann durchaus vorkommen, dass sich die Wetterbedingungen nicht wie vorhergesagt ändern. Sollte der Pilot den Eindruck gewinnen an dem Tag nicht mehr starten zu können, wird er euch das mitteilen. Abgesehen davon wird er euch auch ständig auf dem Laufenden halten. Die Tandemfliegerei ist nicht mit den Solofliegern zu vergleichen. Oft gehen Hochleistungsschirme mit Top-Liga-Piloten in die Luft, zu Bedingungen, die für uns Tandempiloten nicht fliegbar sind. Sicherheit geht vor und der Tandempilot hat nicht, im Gegensatz zu den Solopiloten, nur für sich alleine die Verantwortung.

  • Fotos und Videos
    Fotos und Videos

    Du kannst deinen Flug selbst filmen oder fotografieren. Alternativ filmen auch wir mit neuesten GoPro - Cams. Du bekommst alle Bilder und Videosequenzen auf unserem Server zum persönlichen Download bereitgestellt oder auf Wunsch auf eine Micro-SD-Card. Für 20,- Euro kannst Du die Videos direkt beim jeweiligen Piloten ordern.

  • Gruppen-Event
    Gruppen-Event

    Einen erlebnisreichen Abenteuertag bieten wir zu fairen Konditionen für Gruppen. Wir fliegen den ganzen Tag exklusiv mit euch und Abends organisieren wir für euch ein richtig leckeres Abendessen. Wir sind sicher, dass ihr den Tag nie mehr vergessen werdet.

  • Wann wird geflogen?
    Wann wird geflogen?

    Wir fliegen unter der Woche, konzentrieren uns aber hauptsächlich auf die Wochenenden. Da unser Sport Wetterabhängig ist und Sicherheit an erster Stelle steht, können wir maximal eins bis drei Tage vorher einen Flugtag ankündigen. Ob gestartet wird entscheiden wir dann vor Ort.

  • Wie erfahre ich wann geflogen wird?
    Wie erfahre ich wann geflogen wird?

    Ein paar Tage vor einem möglichen Flugtag melden wir uns per Email bei dir. Hast du Zeit, dann trage dich in die Liste ein. Falls nicht ignoriere die Mail einfach und warte auf die nächste Ankündigung. Wir fliegen das ganze Jahr. Vom Frühjahr bis zum Spätsommer sind es viele Termine. Dazwischen wird es ruhiger. Im Winter wird mehr an den Hängen und Bergen gesoart. Aber Soaring oder Thermikfliegen, beides hat seinen ganz besonderen Reiz.

  • Wie lange dauert ein Flug?
    Wie lange dauert ein Flug?

    Wie lange ein Flug dauert hängt einzig und allein von den Wetterbedingungen ab. Dabei spielen Wind, Thermik und Wolken die entscheidende Rolle. Grundsätzlich muss aber gesagt werden, dass ein gebuchter Flug immer vom Start- zum Landeplatz geht. Die genaue Flugzeit hängt u. a. auch vom Gewicht des Passagiers ab. Je schwerer der Passagier ist, je schneller geht es runter. Mit leichteren Passagieren hat es der Pilot einfacher bereits kleinere Thermiken zu nutzen. Der Pilot ist zwar immer bemüht gute Aufwinde zu finden, kann aber die Gravitation und das Wetter auch nicht überlisten. So wartet der Pilot auch oft am Startplatz um einen günstigen Startzeitpunkt zu finden. Findet der Pilot zu dem Zeitpunkt des Starts keine passende Thermik, steht man nach wenigen Minuten bereits auf der Landewiese. Die Piloten sind aber immer bemüht so lange wie möglich in der Luft zu bleiben und versuchen immer einen geeignetes Startfenster zu finden. Gelingt dieses versucht er Höhe zu gewinnen oder die Abflughöhe zu halten.

  • Was muss ich mitbringen?
    Was muss ich mitbringen?

    Der Jahreszeit angepasste Bekleidung - Skianzug im Winter und feste, lange Hose sowie windfeste Jacke im Sommer; die gesamte Flugausrüstung (Schirm, Gurtzeug, Helm) wird von uns gestellt. Knöchelstützende Schuhe, am besten Wanderschuhe, sind beim Starten vom Vorteil. Sandalen oder Crocks sind ein NoGo. Bedenke, dass pro 100m Höhe die Temperatur ca. 0,8 Grad abnimmt. Es gibt Tage an welchen wir durchaus Höhen von 1200 - 2000m schaffen. 

  • Wer kann mitfliegen?
    Wer kann mitfliegen?

    Als Passagier musst du gesund sein und darst nicht mehr als 90 kg wiegen (inkl. Klamotten). Das maximale Gewicht findest du bei den Flugterminen. Dieses hängt immer von den Startbedingungen vor Ort, dem jeweiligen Pilotengewicht und der Größe des Gleitschirmes ab. Daran halten sich die Piloten sehr genau. Also bitte nicht bei der Angabe deines Gewichtes "flunkern". Im schlimmsten Fall wird der Pilot aus Sicherheitsgründen mit dir nicht fliegen. Mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten können auch Kinder ab 7 Jahren mitfliegen, nach oben gibts keine Altersgrenze.

Wir springen nicht, wir starten.

Unter Fliegern ist es eine ironische Frage: "Springst du jetzt?". Das ist nicht wirklich ernst gemeint. Richtig ist aber, dass wir nicht springen, sondern starten. Gesprungen wird aus einem Flugzeug, was mit Paragliding nicht viel zu tun. Die Gleitschirme liegen vor dem Start auf dem Boden und werden aufgezogen. Nach einem kurzen Lauf erhält dieser Auftrieb und hebt den Piloten sanft vom Boden.